Die ganzheitliche Krankenpflege in den Loreley-Kliniken

In den Loreley-Kliniken führt das Pflegeteam eine ganzheitliche und aktivierende Krankenpflege durch, d.h. der Patient/ die Patientin erhält soviel Pflege wie er/ sie benötigt und behält dabei soviel Autonomie wie möglich. Er/ sie wird von den Krankenpflegekräften bei allen täglichen Verrichtungen, die nicht alleine durchführbar sind, unterstützt. Darunter fallen beispielsweise Körperhygiene, Nahrungsaufnahme oder andere Vorgänge der Grundversorgung.

Handlungsanleitend für die Krankenpflegekräfte ist dabei das Pflegeleitbild, das, abgeleitet vom Hausleitbild der Einrichtungen, das Grundverständnis und die Wertehaltung der Mitarbeiter im Pflegedienst beschreibt.

Auch über die grundpflegerischen und speziellen Pflegetätigkeiten hinaus kümmern sich die Pflegekräfte im Rahmen der ganzheitlichen Pflege um das persönliche Wohlbefinden des Patienten. Der Patient erhält Hilfe und Unterstützung auf fachlicher, sozialer und religiöser Ebene bis hin zur Planung seiner Entlassung und der Zeit danach. Hierbei spielt die Pflegeüberleitung eine große Rolle. Die Pflegekräfte bemühen sich, auf die Bedürfnisse und besondere Anliegen des einzelnen Patienten einzugehen. Sie sind gerne bereit, sich Zeit für ein Gespräch zu nehmen, gerade wenn es um persönliche Angelegenheiten geht.

Die individuellen Gewohnheiten des Patienten werden direkt nach Aufnahme in Erfahrung gebracht und während des stationären Aufenthaltes von den Pflegenden soweit ermöglicht, wie es sich mit der Erkrankung und den Möglichkeiten innerhalb des Krankenhauses vereinbaren lässt. Auf Wunsch können auch Angehörige mit in die Pflege einbezogen werden.

In unserer von einem christlichen Menschenbild geprägten Krankenpflege spielen hohe professionelle Pflegestandards und die Gestaltung einer partnerschaftlichen Beziehung zwischen dem Patienten und der Pflegekraft eine prägende Rolle. Um das gemeinsame Ziel zu erreichen, arbeitet der Pflegedienst eng mit allen Berufsgruppen der Klinik zusammen.

Pflegeleitbild

Unser einheitliches Hauptziel ist die bestmögliche Betreuung der Patienten. Wir orientieren uns am christlichen Menschenbild und respektieren die Individualität jedes Einzelnen. Selbstverständlich steht neben der Menschlichkeit die professionelle Pflege im Vordergrund. Diese beruht auf den Aktivitäten des täglichen Lebens (v. Nancy Rooper).

Die Qualität unserer Pflege wird auf vielfältige Weise sichtbar:

     1.  Ein umfangreiches hausinternes Fortbuldungsprogramm (IBF) sowie diverse externe Maßnahmen erhalten
          unsere pflegerische Fachkompetenz auf einem zeitgemäßen Niveau.
    
     2.  Unsere Krankenpflegeschüler erhalten durch besonders geschulte Praxisbegleiter Anleitung und
          Unterstützung in ihrer Ausbildung.

     3.  Wir planen und verrichten unsere Krankenpflege nach der Pflegeprozessmethode, deren Grundlage die
          individuellen Bedürfnisse und Probleme unserer Patienten sind. Gemeinsam mit den Betroffenen versuchen
          wir unter Einbeziehung der Krankheitsdiagnose Wege zur Verbesserung zu finden und umzusetzen.

     4.  Die Durchführung unserer Pflegemaßnahmen beruht auf speziellen Pflegestandards, die eine einheitliche
          Vorgehensweise sicherstellen.

     5.  Zur Förderung einer ganzheitlichen, individuellen Patientenbetreuung arbeiten wir nach dem Prinzip der
          Bereichspflege, die den Patienten in den Mittelpunkt unseres täglichen Arbeitsablaufes stellt.

     6.  Unsere Fürsorge für den Patienten endet nicht mit der Entlassung aus dem Krankenhaus. Eine individuelle 
          Pflegeüberleitung gewährleistet eine Sicherstellung des erreichten Pflegeergebnisses für den Patienten.

     7.  Wir lassen Patienten und Angehörige in schweren Situationen nicht allein. Auch in der letzten Lebensphase
          versuchen wir, Trost und Zuwendung zu spenden.

Die Organisation unseres Pflegedienstes liegt in der Zuständigkeit von speziell weitergebildeten Abteilungs-/Stationsleitungen und deren Vertretungen. Eine speziell ausgebildete Hygienefachkraft unterstützt die Mitarbeiter in der Praxis, welche fast durchweg über eine dreijährige Krankenpflegeausbildung verfügen. Die Gesamtführungsverantwortung wird durch die Pflegedirektorin wahrgenommen.

Krankenpflegeleistungen

  • Aufnahmegespräche, Pflegeanamnese
  • Planung des individuellen Pflegebedarfs
  • Durchführung der pflegerischen Maßnahmen nach professionellen Pflegestandards
  • Umfassende Dokumentation aller pflegerischen Maßnahmen und Beobachtungen
  • Prüfung der pflegerischen Qualität, Pflegevisiten

In unserem Haus sind spezialisierte Fachkräfte tätig für

  • Wundmanagement und Dekubitusprophylaxe
  • Schmerzmanagement
  • Sturzprophylaxe
  • Intensivpflege
  • Schüleranleitung/Praxisanleitung
  • Pflegeüberleitung
  • Hygiene
  • Psychosomatische Grundversorgung

 

 

Pflegequalität

Die Pflegequalität hat maßgebliche Auswirkungen auf den Genesungsprozess der Patienten und ihr Wohlbefinden. Daher hat die kontinuierliche und nachhaltige Prüfung und Sicherstellung der pflegefachlichen Leistungen im Rahmen des Pflegeprozesses oberste Priorität für die Mitarbeiter des Pflegedienstes.

Folgende Maßnahmen dienen zur direkten und indirekten Qualitätssicherung in unserem Pflegedienst:

  • Personalausstattung auf den Allgemeinstationen: 90%ige Fachkraftquote (Gesundheits- und Krankenpfleger/ -innen)
  • Personalausstattung auf der Intensivstation: 100%igen Fachkraftquote (Gesundheits- und Krankenpfleger/ -innen, teilweise mit Fachweiterbildung für Anästhesie/ Intensiv und Intermediate Care, Pain Nurse)
  • Stationsübergreifender Einsatz von Pflegeexpertinnen für besondere Pflegesituationen (Schmerzmanagement, Dekubitusprophylaxe, Wundmanagement, Ernährungsmanagement, Sturzprophylaxe)
  • Hoher Anteil von arbeitgeberfinanzierten Weiterbildungs- und Fortbildungsangeboten
  • Regelmäßiges Angebot von Balintgruppen
  • Ausführliche Einarbeitungskonzepte für neue Mitarbeiter
  • Speziell geschulte Praxisanleiter für Auszubildende
  • Regelmäßige Durchführung von Pflegevisiten sowie deren Auswertung und ggf. die Einleitung von Korrekturmaßnahmen
  • Jährliche Auswertung des Sturzmanagements mit Korrekturmaßnahmen (bsp. Anschaffung von Spezialbetten zur Sturzprophylaxe, Bodenpflege)
  • Jährliche Auswertung des Dekubitusmanagements mit Korrekturmaßnahmen (bsp. jährliche Schulung der Pflegekräfte)
  • Regelmäßige und umfassende Schulung der Pflegekräfte in Reanimationstechniken, Hygienischen Themen, den Expertenstandards u.a.
  • Kontinuierliche Patientenbefragung zu ihrer Zufriedenheit mit gesonderter Nachfrage zu Fachkompetenz und  Freundlichkeit der Pflegekräfte

Pflegeexperten für besondere Pflegesituationen

Um unsere Patienten auf höchstem pflegerischem Niveau zu betreuen und die aktuellen pflegewissenschaftlichen Erkenntnisse stets in die Pflegepraxis einfließen zu lassen haben wir für verschiedene Aufgabengebiete speziell weitergebildete Pflegekräfte:

  • Harnkontinenz: Pflegeexpertin Katja Pail
  • Sturzmanagement: Pflegeexpertin Sabrina Praß,
  • Ernährungsmanagment: Pflegeexpertin Tatjana Solowej
  • Schmerzmanagement (Pain Nurse): Pflegeexpertin Sandra Jünemann
  • Dekubitusprophylaxe und Wundmanagement: Pflegeexpertinnen Christel Junker-Wendorf und Judith Bersch
  • Entlassungsmanagement: Pflegeexpertin Jutta Wacker

Pflegekräfte mit besonderen pflegerischen Aufgaben:

  • Helga Bengard-Liesenfeld: verantwortliche Pflegefachkraft für die hochaufwendige Pflege (PKMS)
  • Sabine Fischer: verantwortliche Pflegefachkraft für Pflegevisiten
  • Beate Diederichs-Linden: verantwortliche Pflegefachkraft für die Umsetzung der Expertenstandards
  • Christine Hildebrand: verantwortliche Pflegefachkraft für die interne Fortbildung
  • Sabine Soyka: Qualitätsmanagementbeauftragte

Ansprechpartner

Marion Christian

Pflegedirektorin

Telefon:06744 712-0
Telefax:06744 712-151

Helga Bengard-Liesenfeld

Stv. Pflegedirektorin (b. A.)

Telefon:06744 712-404
E-Mail:h.​bengard-​liesenfeld@​loreley-​kliniken.​de

Sekretariat

Angela Fröhlich

Telefon:06744 712-0
Telefax:06744 712-151

Sekretariat

Loreley-Kliniken, Standort Oberwesel

Hospitalgasse 11
55430 Oberwesel
Telefon:06744 712-0
Telefax:06744 712-151
Internet: http://www.loreley-kliniken.dehttp://www.loreley-kliniken.de

Loreley-Kliniken, Standort St. Goar

Gründelbach 38
56329 St. Goar
Telefon:06741 800-0
Telefax:06741 800-167
Internet: http://www.loreley-kliniken.dehttp://www.loreley-kliniken.de

Loreley-Seniorenzentrum Oberwesel

Hospitalgasse 10
55430 Oberwesel
Telefon:06744 712-810
Telefax:06744 712-811
Internet: http://www.loreley-seniorenzentrum.dehttp://www.loreley-seniorenzentrum.de