Geschichte der Loreley-Kliniken St. Goar-Oberwesel

Die Gründung des Krankenhauses Oberwesel reicht zurück bis in die Mitte des 13. Jahrhunderts. Das Krankenhaus am Standort St. Goar existiert in seiner jetzigen Form seit 1894. Beide Häuser waren bis 1979 eigenständige Krankenhäuser, aufgrund von Veränderungen in der Betriebsführung schlossen sich die Krankenhäuser St. Goar und Oberwesel zu einem Krankenhausverbund zusammen.

Die Geschichte des Krankenhausverbundes

1979 erfolgt ein Zusammenschluss der beiden Krankenhäuser St. Goar und Oberwesel zum Krankenhausverbund mit Bildung eines Wirtschaftsverbundes. Die doppelte Vorhaltung medizinischer Fachabteilungen wird abgebaut. Die Tertiar-Carmeliterinnen von Luxemburg, die seit 1956 im Krankenhaus St. Goar tätig sind, übernehmen auch die Betriebsführung des Oberweseler Krankenhauses.

Diese verlassen am 30. Juni 1985 die Stadt und die Krankenhäuser in St. Goar und Oberwesel. Die Städte St. Goar und Oberwesel gründeten daraufhin im Jahre 1985 die Krankenhaus GmbH St. Goar-Oberwesel. Als Gesellschafter kam im gleichen Jahr die Marienhaus GmbH der Waldbreitbacher Franziskanerinnen dazu.

Seit 1986 besteht die Fachabteilung Orthopädie mit Schwerpunkt für die Konservative und Manuelle Medizin in St. Goar. 1987 wird die Physikalische Abteilung umgebaut und erweitert.

Mit den Jahren wurden in Oberwesel die alten Gebäude sanierungsbedürftig, Abriss und Neubau somit notwendig. Das Altersheim kann als solches nicht mehr genutzt werden. Im Jahre 1987 wird das erste Krankenhaus von 1933 abgerissen und mit dem Bau eines neuen Funktionstraktes begonnen. Dieser wird 1992 in Betrieb genommen und beherbergt heute unter anderem die Zentralküche und die Cafeteria.

Von 1987 bis 1992 finden umfassende Umbaumaßnahmen und Sanierungen in St. Goar statt. Die Physikalische Abteilung wird erweitert, der Eingangsbereich und das Bettenhaus umgestaltet.

Am 1. Oktober 1996 erfolgt eine Umbenennung: Die beiden Krankenhäuser in St. Goar und Oberwesel firmieren nicht mehr unter ihren bisherigen Bezeichnungen, sondern unter dem gemeinsamen Namen „Loreley-Kliniken“. Der neue Name nimmt Bezug auf den zwischen den beiden Städten liegenden Loreleyfelsen am Rhein.

2001 finden in Oberwesel der Abriss der alten Erweiterungsbauten von 1949 und 1954 und der Beginn eines neuen Krankenhauserweiterungsbaus an der gleichen Stelle statt. Er wird 2003 in Betrieb genommen und beherbergt zwei Krankenstationen, Labor, Verwaltungsräume und einen neuen Klinikeingang mit Patientenaufnahme. Von 2000 bis 2003 wird das Herrenhaus vollständig saniert. Ferner startet 2001 der Neubau des Seniorenzentrums welcher 2004 abgeschlossen wird. In 2003 beginnt die Sanierung des „Altbaus“ von 1971. So wird z.B. die Intensivstation renoviert und umgebaut.

2002 werden die Gesellschafteranteile in der Krankenhaus GmbH aufgeteilt auf die Marienhaus Kliniken GmbH mit 55% Anteil, die Stadt Oberwesel mit 25% Anteil, die Stadt St. Goar mit 10% Anteil und die Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel mit 10% Anteil.

Die vielen Renovierungen und Baumaßnahmen im Hospitalbereich gaben den Anstoß dazu, sogleich auch mit der Renovierung der damaligen Wernerkapelle in Oberwesel zu beginnen. Unauffällig und doch schön, bildet sie die Mitte der gesamten Einrichtung. Ein erster Renovierungsabschnitt mit neuem Eingang auf der ersten Etage der Klinik geschieht 2003/2004. Der Charakter einer „Hospitalkirche“, wie sie im Mittelalter häufiger anzutreffen war, ist damit wieder hergestellt. Mit der Seligsprechung der Mutter Rosa, Ordensgründerin des Waldbreitbacher Franziskanerordens, erfolgt in 2008 eine Umbennenung der Kapelle in "Mutter-Rosa-Kapelle".

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