Die Geschichte unseres Hauses

Das Seniorenzentrum Oberwesel hat bereits eine lange Geschichte von der Idee bis zur Realisierung erlebt. Diese können Sie in der vom Förderverein erstellten Chronologie nachlesen.

Die Idee eines Seniorenzentrums in der Stadt Oberwesel wird seit 1989 verfolgt. Erst durch stetes Betreiben der Kolpingfamilie und des von ihren Mitgliedern gegründeten Fördervereins ist der heutige Stand möglich geworden.

Den vielfältigen Aktivitäten des Fördervereins und den zahlreichen Spendern danken wir im Namen der Bewohner.

 

2014

  • Zertifizierung nach DIN ISO 9001:2008

 

seit 2011

  • jährliche Überprüfung des Seniorenzentrums durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK)


2010


2004

  •  Fertigstellung und Eröffnung des Loreley-Seniorenzentrums.


2001

  • Am 27.04: Verpflichtung der Gesellschafter Stadt Oberwesel, Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel und der Marienhaus GmbH Waldbreitbach, zur Finanzierung beizutragen.
     
  • Am 9. April erfolgte der erste Spatenstich („Baggerbiss“). Symbolisch griffen Geschäftsführer Prof. Dr. Rochus Allert, Bürgermeister Wolfgang Schmitt und Stadtbürgermeister Manfred Zeuner zum Spaten und starteten damit den Neubau. Dieser Spatenstich war gleichzeitig der Startschuss für den Abriss der alten umliegenden Gebäude. Die Bevölkerung nahm regen Anteil; etliche „Schaulustige“ verfolgten das Geschehen.
     
  • Am 17.08: Eingang des Bewilligungsbescheides über die Finanzierung durch den Rhein-Hunsrück-Kreis.    


2000

  • Am 11.8.: Eingang des Zuwendungsbescheides über die Förderung durch das Bundesministerium für Gesundheit.
     
  • Am 14.8.: Enthüllung der Bautafel; Zusage von Sozialminister Gerster über eine Förderung des Landes.
     
  • Am 09.10.: Eingang des Bewilligungsbescheids über die Finanzierung durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit, Rheinland-Pfalz


1999

  • Am 14.7. erfolgt die Einreichung der letzten umgearbeiteten Baupläne.


1998

  • Der Förderverein überträgt das Grundstück Koblenzer Straße 16 an die Krankenhaus GmbH. Denkmalpflegerische Probleme, auch im Zusammenhang mit dem UNESCO-Weltkulturerbe "Mittelrhein-Tal", werden verstärkt durch den Landesbeirat für Denkmalpflege eingebracht.
     
  • Eine Brief- und Protestflut des Fördervereins, der Stadt, der Verbandsgemeinde, sowie des Bauherren an die zuständigen Landesbehörden; die Einschaltung zahlreicher Landespolitiker sowie des Bürgerbeauftragten und ein offener Brief an den Ministerpräsidenten sorgen im Jahr 1998, bis zur Grundsatzentscheidung im September durch die zuständige Kultusministerin Rose Götte, für Bewegung. Sie verfügt, dass Kompromisse gefunden werden müssen, die das Altenzentrum- und Krankenhaus-Neubau-Projekt an der vorgesehenen Stelle möglich machen.


1997

  • Der Förderverein erteilt den Auftrag zur Erstellung eines Massenmodells des geplanten Altenzentrums, der Krankenhausgebäude und der Umgebungsbebauung.
     
  • Die Abbruchanträge "Braunes Haus" und "Casinohäuschen" werden im März an den Kreis gestellt.
     
  • Am 13. August erfolgt die offizielle Freigabe der Planung als Bundesmodellprojekt durch das KDA an das Bonner Ministerium.
     
  • Im September erfolgt der Ankauf des Anwesens Gartengasse 3 durch die Krankenhaus-GmbH.


1996

  • Nach zahlreichen Verhandlungen erteilt der Kreis die Bedarfsanerkennung im vollen Umfang für alle Elemente.
     
  • Zähe Verhandlungen mit dem Land werden geführt, um auch von dort die notwendigen Genehmigungen zu erzielen.
     
  • Im Dezember gibt es grünes Licht vom Sozialministerium.


1995

  • Im Februar erteilt die Krankenhaus GmbH an die Architekten Röder den Planungsauftrag für das Altenzentrum und die Weiterentwicklung des Krankenhauses.
     
  • Die erste Teilbedarfsanerkennung durch den Rhein-Hunsrück-Kreis erfolgt im Juni.
     
  • Seit August 1995 steht fest, dass die Anerkennung als Bundesmodellprojekt möglich wird, zum damaligen Zeitpunkt war ein Bundeszuschuß von 4 Mill. DM signalisiert.
     
  • Im Dezember beschließt die Krankenhaus-GmbH auch die Bauträgerschaft. Damit erledigen sich alle anderen Bemühungen.


1994

  • Aufsichtsbehördlich verfügte Sperrung der Sonderrücklage von 1 Mio. DM für den Zweck Altenzentrum.
     
  • Bemühungen, als Bundesmodellprojekt Mittel des Bundes zu erhalten.
     
  • Präsentation des überarbeiteten Gutachtens hinsichtlich der engen Anbindung an das Krankenhaus.


1993

  • Präsentationen des KDA-Gutachtens über eine Altenhilfeeinrichtung mit vielfältigen Elementen.
     
  • Kath. Kirchengemeinde und Förderverein schließen sich zu einer GbRmbH zusammen und beabsichtigen die Bauträgerschaft gemeinsam mit den Städten Oberwesel u. St. Goar, der Verbandsgemeinde und dem St. Goarer Förderverein.


1992

  • Im März erwirbt die Familie Sahr das Gebäude Koblenzer Straße 16, um es dem Förderverein für das Altenheim zu übertragen.
     
  • 8./9.5.: Vorstand des Fördervereins, Mitglieder des städt. Arbeitskreises, Vertreter des KDA, der Marienhaus GmbH und des Sozialministeriums halten Klausur in Waldbreitbach.
     
  • Die Krankenhaus GmbH ist bereit, die Betriebsträgerschaft in enger Anbindung an das Krankenhaus zu übernehmen.
     
  • Im Juni erwirbt der Förderverein das Anwesen in der Gartengasse 2 für die Chance der Grundstückserweiterung.
     
  • Bereits im Juli 1992 finden erste Gespräche mit dem Landesamt für Denkmalpflege statt.


1991

  • Am 21.01. gründen 56 Bürgerinnen und Bürger aus Oberwesel im Kolpinghaus auf Schönburg den "Kolping-Förderverein St. Werner-Krankenhaus und Altenpflegeheim Oberwesel e. V."
     
  • 14.11.: Bildung eines Arbeitskreises "Altenpflegeheim" durch den Stadtrat.
     
  • Die Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie beschließt am 10.12. eine Resolution an den Stadtrat zur Sicherung der Rücklage von 1 Mio. DM in ein Sondervermögen.
     
  • Der Vorstand des Fördervereins beauftragt das Kuratorium Deusche Altershilfe (KDA) zur Erarbeitung eines Gutachtens als Gesamtkonzeption für eine Altenhilfeeinrichtung.


1990

  • Beschluss des Stadtrates zur Aufnahme in den Altenplan des Rhein-Hunsrück-Kreises als Altenheimstandort.
     
  • Konkrete Vorbereitung zur Vereinsgründung Förderverein Krankenhaus/Altenheim seitens des AK der Kolpingsfamilie. 
     
  • Der Verwaltungsrat der Kath. Kirchengemeinde beschließt die Zurverfügungstellung des Grundstückes Koblenzer Straße/ Hospitalgasse (Ehem. Kindergarten, Braunes Haus, Casinohäuschen).


1989

  • Antrag der CDU-Stadtratsfraktion zur Bildung einer Sonderrücklage von 1 Million DM aus dem Verkaufserlös der Betriebswerke zum Bau eines Altenheimes.


1988

  • Erste Überlegungen zur Gründung eines Fördervereins "Krankenhaus".


1984

  • Bildung eines Arbeitskreises Krankenhaus innerhalb der Kolpingsfamilie Oberwesel.

Geschichte der Loreley-Kliniken St. Goar-Oberwesel

Die Gründung des Krankenhauses Oberwesel reicht zurück bis in die Mitte des 13. Jahrhunderts. Das Krankenhaus am Standort St. Goar existiert in seiner jetzigen Form seit 1894. Beide Häuser waren bis 1979 eigenständige Krankenhäuser, aufgrund von Veränderungen in der Betriebsführung schlossen sich die Krankenhäuser St. Goar und Oberwesel zu einem Krankenhausverbund zusammen.

Die Geschichte des Krankenhausverbundes

1979 erfolgt ein Zusammenschluss der beiden Krankenhäuser St. Goar und Oberwesel zum Krankenhausverbund mit Bildung eines Wirtschaftsverbundes. Die doppelte Vorhaltung medizinischer Fachabteilungen wird abgebaut. Die Tertiar-Carmeliterinnen von Luxemburg, die seit 1956 im Krankenhaus St. Goar tätig sind, übernehmen auch die Betriebsführung des Oberweseler Krankenhauses.

Diese verlassen am 30. Juni 1985 die Stadt und die Krankenhäuser in St. Goar und Oberwesel. Die Städte St. Goar und Oberwesel gründeten daraufhin im Jahre 1985 die Krankenhaus GmbH St. Goar-Oberwesel. Als Gesellschafter kam im gleichen Jahr die Marienhaus GmbH der Waldbreitbacher Franziskanerinnen dazu.

Seit 1986 besteht die Fachabteilung Orthopädie mit Schwerpunkt für die Konservative und Manuelle Medizin in St. Goar. 1987 wird die Physikalische Abteilung umgebaut und erweitert.

Mit den Jahren wurden in Oberwesel die alten Gebäude sanierungsbedürftig, Abriss und Neubau somit notwendig. Das Altersheim kann als solches nicht mehr genutzt werden. Im Jahre 1987 wird das erste Krankenhaus von 1933 abgerissen und mit dem Bau eines neuen Funktionstraktes begonnen. Dieser wird 1992 in Betrieb genommen und beherbergt heute unter anderem die Zentralküche und die Cafeteria.

Von 1987 bis 1992 finden umfassende Umbaumaßnahmen und Sanierungen in St. Goar statt. Die Physikalische Abteilung wird erweitert, der Eingangsbereich und das Bettenhaus umgestaltet.

Am 1. Oktober 1996 erfolgt eine Umbenennung: Die beiden Krankenhäuser in St. Goar und Oberwesel firmieren nicht mehr unter ihren bisherigen Bezeichnungen, sondern unter dem gemeinsamen Namen „Loreley-Kliniken“. Der neue Name nimmt Bezug auf den zwischen den beiden Städten liegenden Loreleyfelsen am Rhein.

2001 finden in Oberwesel der Abriss der alten Erweiterungsbauten von 1949 und 1954 und der Beginn eines neuen Krankenhauserweiterungsbaus an der gleichen Stelle statt. Er wird 2003 in Betrieb genommen und beherbergt zwei Krankenstationen, Labor, Verwaltungsräume und einen neuen Klinikeingang mit Patientenaufnahme. Von 2000 bis 2003 wird das Herrenhaus vollständig saniert. Ferner startet 2001 der Neubau des Seniorenzentrums welcher 2004 abgeschlossen wird. In 2003 beginnt die Sanierung des „Altbaus“ von 1971. So wird z.B. die Intensivstation renoviert und umgebaut.

2002 werden die Gesellschafteranteile in der Krankenhaus GmbH aufgeteilt auf die Marienhaus Kliniken GmbH mit 55% Anteil, die Stadt Oberwesel mit 25% Anteil, die Stadt St. Goar mit 10% Anteil und die Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel mit 10% Anteil.

Die vielen Renovierungen und Baumaßnahmen im Hospitalbereich gaben den Anstoß dazu, sogleich auch mit der Renovierung der damaligen Wernerkapelle in Oberwesel zu beginnen. Unauffällig und doch schön, bildet sie die Mitte der gesamten Einrichtung. Ein erster Renovierungsabschnitt mit neuem Eingang auf der ersten Etage der Klinik geschieht 2003/2004. Der Charakter einer „Hospitalkirche“, wie sie im Mittelalter häufiger anzutreffen war, ist damit wieder hergestellt. Mit der Seligsprechung der Mutter Rosa, Ordensgründerin des Waldbreitbacher Franziskanerordens, erfolgt in 2008 eine Umbennenung der Kapelle in "Mutter-Rosa-Kapelle".

Loreley-Kliniken, Standort Oberwesel

Hospitalgasse 11
55430 Oberwesel
Telefon:06744 712-0
Telefax:06744 712-151
Internet: http://www.loreley-kliniken.dehttp://www.loreley-kliniken.de

Loreley-Kliniken, Standort St. Goar

Gründelbach 38
56329 St. Goar
Telefon:06741 800-0
Telefax:06741 800-167
Internet: http://www.loreley-kliniken.dehttp://www.loreley-kliniken.de

Loreley-Seniorenzentrum Oberwesel

Hospitalgasse 10
55430 Oberwesel
Telefon:06744 712-810
Telefax:06744 712-811
Internet: http://www.loreley-seniorenzentrum.dehttp://www.loreley-seniorenzentrum.de